Paul Paede – Ein deutscher Impressionist

Paul Paede (1868 Berlin – 1929 München)

Der gebürtige Berliner erhält seine Ausbildung zunächst als Lithograph. 1898 wird er als Schüler von Ludwig von Löfftz in die Münchner Akademie aufgenommen. Schon während seiner Studienzeit stellt er im Kunstverein aus und gewinnt an Anerkennung als Aktmaler.

Angebote seiner ehemaligen Ausbilder Edler & Krische in Hannover und der Vereinigung Berliner Illustratoren lehnt er ab, um sich ganz der regen Nachfrage des Münchner Klientels zu widmen. Er unternimmt Studienreisen nach Italien, Frankreich, in die Schweiz und nach Österreich.

Der Maler Paul Paede lebte lange Zeit in Schondorf am Ammersee. Der See und die Menschen aus der Region sind Motive vieler seiner Bilder.

Kunsttradition Ammersee

Die landschaftliche Schönheit der Ammerseeregion zieht seit mehr als 150 Jahren Künstler, Musiker und Literaten an. Von Rudolf Hirth du Frênes, der sich 1873 in Dießen niederließ und dessen Mentor Wilhelm Leibl, der einige Zeit in Schondorf verbrachte, über die Malern der Künstlervereinigung Scholle bis zu dem bedeutenden Karikaturisten Thomas Theodor Heine oder treuen Sommerfrischlern wie Christian Landenberger, der seinen in Dießen lebenden Malerfreund Hans Schilcher alljährlich besuchte, schwirrt die Geschichte der Ammerseeregion von Namen bekannter Künstler, die hier Heimat und Inspiration fanden.
Bauhausschüler wie Erich und Hilde Kloidt oder der international bekannte Maler Fritz Winter, der 1935 nach Dießen übersiedelte, prägten das kulturelle Leben der Region.

Quelle: Kunstformat eV, Dießen [2]

 

Paede gehört zusammen mit Max Liebermann, Lovis Corinth oder Max Slevogt zu den bedeutenden deutschen Vertretern des Impressionismus.

Charakteristisch für sein Werk ist eine impressionistische Auffassung mit einer genauen Beobachtungsgabe für interessante Licht- und Farbspiele.

1929 stellt er kurz vor seinem Tod noch in der Kunstausstellung der Münchner Künstlergenossenschaft aus.

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 „Heißer Sommertag “
Öl auf Leinwand
sig. o. Links.
42 x 70 cm (o. R.)

Preis auf Anfrage

Literatur (Auswahl):

Tavernier, Ludwig: s.v. „Paede, Paul“, in: Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst. Münchner Maler im 19. Jahrhundert, Bd. 3: Lacher-Ruprecht, München 1982, S. 255-259

Thieme, Ulrich/Becker, Felix: s.v. „Paede, Paul“, in: Allgemeines Lexikon von der Antike bis zur Gegenwart, hrsg. von Hans Vollmer, Bd. 26: Olivier-Pieris, Leipzig 1932, S. 134

 

Quellen:
[1] wikipedia,
[2] Kunstformat eV, co A.Foresti, Färbergassl 3, 86911 Dießen

 


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