Fritz Strobentz

Fritz Strobentz, ungarisch Frigyes Strobentz, (* 25. Juli 1856 in Budapest; † 5. Juni 1929 in München) war ein ungarischer Maler.

 

„Weiblicher Akt im Atelier des Künstlers“
Öl auf Leinwand
 100 x 70 cm (o. R.)
 um 1905
 Preis auf Anfrage

Leben

Strobentz besuchte die Realschule in Pest. Von 1877 bis 1880 studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf. Dort waren Hugo Crola, Heinrich Lauenstein, Johann Peter Theodor Janssen, Eduard Gebhardt und Julius Roeting seine Lehrer. Seit dem 20. Oktober 1880 war er bis 1882 Student der Akademie der Bildenden Künste München bei Ludwig von Löfftz. Danach ließ er sich in München nieder, dann in Dachau (Künstlerkolonie Dachau) und Ungarn. In München war er Mitglied der „Luitpoldgruppe“. Anfangs war er Anhänger der traditionellen Münchener Genre- und Landschaftsmalerei. Ausgehend vom Naturalismus entwickelte er eine eigenständige impressionistische Naturauffassung. Seit den 1880er Jahren betrieb er Freilichtmalerei und gründliche Naturstudien. Studienreisen unternahm er nach Holland, Paris und Italien. 1910 verlieh ihm das Königreich Bayern den Professorentitel.

Strobenz gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Münchener Secession und zum Kreis um Leo Putz. Als frühes Mitglied des Deutschen Künstlerbundes stellte Frigyes Strobentz 1904 auf der ersten gemeinsamen Ausstellung des DKB mit den Münchener Sezessionisten in den Staatlichen Antikensammlungen am Königsplatz aus. 1907 zählte er zu den Gründungsmitgliedern der ungarischen Gesellschaft der Impressionisten und Naturalisten (MIÉNK).

Strobentz war mit Fritz von Uhde und Franz von Stuck befreundet.

 

Literatur

Enikő Buzási: Strobentz, Frigyes (1856–1929), Maler. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 13, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2007–2010, ISBN 978-3-7001-6963-5, S. 413.

Strobentz, Frigyes (Fritz). In: Thieme-Becker: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Band 39: Ste-Sz. zusammen mit Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. (CD-ROM). Seemann, Leipzig 2008, ISBN 978-3-86502-177-9, S. 264.

Quellen:
Wikipedia, Nov 2018
Beitragsfoto:  Galerie „DER PANTHER“ – fine art