Forschung. Sichtbarmachung. Kuratorische Verantwortung.
Die Galerie DER PANTHER – fine art widmet sich der Aufarbeitung, Erforschung und Präsentation hochwertiger Kunstwerke des 19., 20. und 21. Jahrhunderts.
Im Zentrum unserer Arbeit steht die Sichtbarmachung bedeutender künstlerischer Positionen der Moderne – mit einem besonderen Schwerpunkt auf Künstlerinnen, deren Werk lange Zeit im Schatten des kunsthistorischen Kanons stand.
Zugleich repräsentieren wir eine breite Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern aller wichtigen Stilrichtungen der letzten 150 Jahre – vom Impressionismus über den Expressionismus bis hin zur zeitgenössischen Abstraktion.
Leitbild: Forschung, Kontext und Verantwortung
Wir verstehen Kunst als kulturelles Gedächtnis und tragen zur wissenschaftlich fundierten Aufarbeitung der Kunstgeschichte bei.
Ein besonderes Anliegen ist es, Künstlerinnen und Künstlern, die durch die politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts marginalisiert oder verfolgt wurden, ihren Platz im Diskurs zurückzugeben.
Unsere Arbeit beleuchtet die künstlerischen Netzwerke zwischen Berlin, München, Worpswede, Hiddensee, Ahrenshoop, dem Havelland und weiteren europäischen Zentren – ebenso wie den Dialog mit Dänemark, den Niederlanden, Frankreich, Russland und anderen Kulturregionen Europas.
Kuratorische Zusammenarbeit mit Museen und Institutionen
Seit über 20 Jahren engagiert sich DER PANTHER – fine art aktiv in der Konzeption, Begleitung und Co-Kuratierung von Museums- und Sonderausstellungen im gesamten deutschsprachigen Raum.
Wir arbeiten eng mit Museen, öffentlichen Sammlungen und Ausstellungshäusern zusammen – und stellen nicht nur hochwertige Leihgaben zur Verfügung, sondern bringen auch fachliche Expertise, Forschungsergebnisse und kuratorische Konzepte in die Projekte ein.
Aktuelle Beispiele für 2025/2026 sind Beteiligungen an institutionellen Präsentationen zur Kunst der Moderne sowie Beiträge zu Ausstellungen wie
„AUFGETAUCHT! Philipp Klein im Kreis der Impressionisten“
(21.09.2025 – 06.04.2026, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim).
Diese enge Kooperation mit Museen ist zentraler Bestandteil unserer Arbeit – und wird künftig noch intensiver fortgeführt, mit dem Ziel, gemeinsam groß angelegte Ausstellungsprojekte zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts zu realisieren.
Künstlerkolonien und europäische Dialoge
Ein Schwerpunkt unserer Forschung gilt den Künstlerkolonien und Malerdörfern der Jahrhundertwende, die zu Laboratorien der Moderne wurden.
Orte wie Worpswede, Ahrenshoop, Hiddensee oder das Havelland boten Raum für künstlerische Freiheit, Gemeinschaft und interdisziplinären Austausch – über Grenzen hinweg.
Breite kunsthistorische Ausrichtung
Unser Galeriebestand repräsentiert die wichtigsten Stilepochen der letzten 150 Jahre:
19. Jahrhundert
Klassizismus · Romantik · Realismus · Impressionismus · Pointillismus · Symbolismus · Jugendstil
20. Jahrhundert
Expressionismus · Kubismus · Futurismus · Konstruktivismus · Dadaismus · Surrealismus · Neue Sachlichkeit · Abstrakter Expressionismus · Pop-Art
21. Jahrhundert
Zeitgenössische Positionen der Abstraktion, Figuration und Konzeptkunst
Unsere Galerie stellt Werke sowohl etablierter Meister als auch zu Unrecht vergessener Künstlerinnen vor – mit dem Ziel, kunsthistorische Zusammenhänge neu zu denken und den Kanon zu erweitern.
Beratung, Forschung und Sammlungsaufbau
Wir bieten:
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Kunsthistorische Beratung beim Erwerb und Verkauf von Kunstwerken
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Provenienzforschung und Dokumentation
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Unterstützung beim Aufbau privater Sammlungen
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Leihgaben und kuratorische Konzepte für Museen und Institutionen
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Publikationen und Forschung zur Kunst der Moderne und ihrer Rezeption
Unser Anspruch ist es, Kunstwerke nicht nur zu vermitteln, sondern auch ihre Bedeutung, Geschichte und Kontextualisierung sichtbar zu machen.
Ziel
DER PANTHER – fine art steht für eine ganzheitliche, forschungsorientierte Galeriearbeit, die Kunstgeschichte lebendig vermittelt, Museen mit Expertise unterstützt und neue Perspektiven auf die Kunst der Moderne eröffnet.
Unser Ziel ist es, durch wissenschaftliche Kooperationen, kuratorische Beteiligung und sammlerische Beratungeinen nachhaltigen Beitrag zur Sichtbarkeit, Dokumentation und Wertschätzung der Kunst der letzten 150 Jahre zu leisten.
Der Panther
Im Jardin des Plantes, Paris
„Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.“
Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris
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