Ottilie Reylaender

(* 19.10.1882 in Wesselburen/Holstein, + 29.3.1965 in Berlin)

  • 1882     Geburt von Ottilie Reylaender am 19. Oktober in Wesselburen/Holstein
  • 1898     Schulabschluss, Übersiedlung nach Worpswede, Schülerin von Machenden,    Freundschaft mit Paula Becker und Clara Westhoff
  • 1900     Parisreise, Unterkunft in Paula Beckers Atelier
  • 1901     Paris, Worpswede
  • 1905     Italienreise mit Hedwig Woermann (Bildhauerin), erste Begegnung mit Bogdan von Suchocki, auf der Rückreise Station in Paris
  • 1907     Aufenthalte in München (Schwabing-Kreis), Rom und Worpswede, Tod von Paula Modersohn-Becker
  • 1908     Berlin, Rom und Nordafrika (Casablanca, Tunis u.a.) mit Dora Herxheimer, Freundschaft mit Rainer Maria Rilke
  • 1909     Paris (Sceaux) bei Hedwig Woermann
  • 1910     über die USA (Chicago) und Kalifornien mit Bogdan von Suchocki nach Mexiko; Aufenthalt vorwiegend an der Westküste (Higuera de Zaragoza und Colima); Sonderbundausstellung Köln
  • 1913     Sohn Bodzio kommt in die Familie
  • 1917     Umzug nach Tonila / Jalisco
  • 1920-1922     Mexico City und Tonila
  • ab 1924     Mexico und und Cuernavaca; Ausstellungen Galerie Flechtheim, Berlin und Worpsweder Kunstschau H. Seekamp
  • 1925   Ausstellungen Galerie Flechtheim und Kunstverein Hamburg, Bekanntschaft mit Diego Rivera und Tina Modotti
  • 1926     Reisen mit Traugott Böhme nach Veracruz, Jalapa, Cordoba, Cuautla Morelos, Puebla und Acapulco
  • 1927     Trennung von Bogdan von Suchocki, Rückkehr nach Deutschland, Wohnort Teltow/Potsdam
  • 1928     Ausstellung Kunstverein Hamburg, Besuch der Malschule Arthur-Segal, Wiedersehen mit Clara Rilke-Westhoff
  • 1929     Heirat (mit Traugott Böhme), Ausstellungen im Paula Modersohn-Becker-Haus, Bremen und im „Verein der Künstlerinnen zu Berlin“, ständiger Wohnort Berlin
  • 1930     Reise nach Basel, Lugano und Venedig
  • 1935-1938     Reisen mit T. Böhme nach Italien, Spanien und Frankreich
  • 1940     Schweizreise
  • 1942     Ausstellung „75 Jahre Verein der Künstlerinnen zu Berlin“
  • 1943     Ausstellung im Kunstverein Hannover, alle Bilder werden bei einem  Bombenangriff vernichtet
  • 1949     Ausstellung Archivarion Berlin
  • 1954     Tod von Traugott Böhme
  • 1955     Mexiko-Reise (Veracruz, Yucatan, Oaxaca, Mexico-City u.a.)
  • 1957     Ausstellung im Delphi-Haus, Berlin
  • 1959     Ausstellung im Berliner Kunstkabinett, Reise nach Amsterdam
  • 1965     Ottilie Reylaender stirbt am 29. März in Berlin

Quelle: Brigitte Doppagne, „Stationen einer Malerin“

Galeriebestand (Auswahl):

Ottilie Reylaender
Portrait der Hedwig Wörmann

„Portrait Hedwig Woermann“
Öl auf Leinwand
70 x 50 cm
Entstehung Paris 1900/01 im Atelier von Paula Modersohn-Becker
signiert u.l. „O. Reylaender“

Literatur / Abbildung:

„Fortsetzung folgt! 150 Jahre Verein der Berliner Künstlerinnen“ – Ausstellungspublikation, 25.11.2016 – 24.03.2017, Camaro Stiftung Berlin, ISBN 978-3932809-81-1

Hedwig Woermann (1879 bis 1960) – Künstlerin und Weltbürgerin“;
Dr. Renate Billinger-Cromm, Verlag Atelier im Bauernhaus/Fischerhude [2015}

„Ein Rucksack voller Farben” – Künstlerinnen und die Freiluftmalerei;
Museum Moderner Kunst Wörlen Passau; S. 105; [2014];

„Von Rilke bis Hofer. Hedwig Woermann und ihre Künstlerfreunde“;
Stiftung Wörlen (28. September 2012)

 

Ottilie Reylaender
Selbstportrait

 „Selbstportrait“
Öl auf Leinwand
 60 x 45 cm
  signiert u.r. „O. Reylaender“

Literatur / Abbildung:

„Fortsetzung folgt! 150 Jahre Verein der Berliner Künstlerinnen“ – Ausstellungskatalog, 25.11.2016 – 24.03.2017, Camaro Stiftung Berlin, ISBN 978-3932809-81-1

„Ein Rucksack voller Farben” – Künstlerinnen und die Freiluftmalerei;
Museum Moderner Kunst Wörlen – Passau; S. 105; [2014];

 

Ottilie Reylaender
Bodzio mit mexikanischem Kindermädchen

„Bodzio mit mexikanischem Kindermädchen“
Öl auf Malpappe
62 x 50 cm
Entstehung ca. 1915
signiert u.r. „OR“
(siehe Foto: O.Reylaender in ihrem Haus Berlin-Lichterfelde, 1929)

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O. Reylaender in ihrem Haus in Berlin Lichterfelde, 1929, Privatbesitz

 

Ottilie Reylaender
Fischerboote im Hafen von Chioggia

„Fischerboote im Hafen von Chioggia“
Öl auf Malpappe
70 x 100 cm
Entstehung ca. 1930
signiert rückseitig
(siehe Foto: Atelier – Berlin-Lichterfelde, 1933)

Literatur / Abbildung:

„Ein Rucksack voller Farben” – Künstlerinnen und die Freiluftmalerei;
Museum Moderner Kunst Wörlen – Passau; S. 105; [2014];

2015-04-03 12.51
O. Reylaender in ihrem Atelier Berlin-Lichterfelde, 1933, Privatbesitz

 

 

WEB-Links (Auswahl):

Lexikon des VdBK 1867plakat-emil-orlik-vdbk-1897

 

 

Literatur (Auswahl):

„Fortsetzung folgt! 150 Jahre Verein der Berliner Künstlerinnen“
Ausstellungspublikation, 25.11.2016 – 24.03.2017, Camaro Stiftung Berlin,
ISBN 978-3932809-81-1

“Ein Rucksack voller Farben” – Künstlerinnen und die Freiluftmalerei
Museum Moderner Kunst – Wörlen Passau; Gabler, Josephine; ISBN: 978-3-928844-64-2

Nina Lübbren: Ottilie Reylaender. Eine Malerin in Worpswede um die Jahrhundertwende. Magisterarbeit, Kunsthistorisches Institut, Freie Universität Berlin, 1990

Brigitte Doppagne: Ottilie Reylaender: Stationen einer Malerin. Worpsweder Verlag, Worpswede 1994, ISBN 3-89299-170-7

Ulrich Krempel, Susanne Meyer-Büser (Hrsg.): Garten der Frauen. Wegbereiterinnen der Moderne in Deutschland. 1900–1914. Ars Nicolai, Berlin 1996, ISBN 3-87584-994-9

Christoph Otterbeck: Europa verlassen. Künstlerreisen am Beginn des 20. Jahrhunderts. Böhlau, Köln 2007, ISBN 978-3-412-00206-0, S. 196–206 (teilweise online)

Bernd Stenzig (Hrsg.): Rainer Maria Rilke: Die Briefe an Ottilie Reylaender 1908–1921. In: Blätter der Rilke-Gesellschaft. Bd. 27/28. Frankfurt am Main u. Leipzig 2007. S. 187–232

Heiner Egge: Tilas Farben: Ein Roman über Ottilie Reylaender. Atelier im Bauernhaus, Fischerhude 2013, ISBN 978-3-88132-380-2

 

 

Quelle: Wikipedia
Abbildungen: Galerie „Der Panther“ – fine art


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